Homöopathika sind Arzneimittel

Die Mittel der besonderen Therapierichtungen müssen ihre Wirksamkeit nicht in Studien nachweisen; sie dürfen daher auch keine Anwendungsgebiete (Indikation) auf der Packung angeben. Außerdem haben homöopathische Mittel meistens keinen Beipackzettel. Sie sind grundsätzlich apothekenpflichtig, das heißt, Sie bekommen sie nur in Ausnahmefällen außerhalb der Apotheke. Bei leichteren Beschwerden, die Sie selbst behandeln können, ohne vorher den Arzt zu befragen, kann Ihnen Ihr Apotheker manchen Rat zu homöopathischen Mitteln geben.
Wundern Sie sich aber nicht, wenn Ihnen der Apotheker nicht in jedem Fall sagen kann, wofür oder wogegen Ihnen der Arzt oder Heilpraktiker ein bestimmtes Präparat verschrieben hat. Da homöopathische Mittel ganz individuell ausgewählt werden, und dies gilt ganz besonders für chronische Beschwerden, kann ein und dasselbe Mittel bei verschiedenen Leiden eingesetzt werden. 

Grundlagen der Homöopathie
Die Homöopathie ist ein 200 Jahre altes, aber heute wieder modernes Teilgebiet der Medizin. Viele Menschen erhoffen sich von der Homöopathie eine schonende Heilung oder Linderung ihrer Beschwerden. Manche Menschen sprechen auch von einer "sanften Medizin". Einige Fans der Homöopathie sehen diese Heilweise im Gegensatz zur so genannten Schulmedizin und wollen sich davon deutlich abgrenzen.

Homöopathie in der Selbstbehandlung (externer Link)
Generell sollte bei allen Beschwerden, die bedrohlich wirken, lange anhalten und einfach nicht besser werden wollen, ein Arzt aufgesucht werden. Allerdings kann ein gut gewähltes Homöopathikum in der Nachbehandlung, zum Beispiel nach einer Operation, oder in der Heilungsphase nach einer schweren Infektion viel Gutes bewirken.

Literatur Homöopathie (externer Link)
Für diese Publikation verwendete wissenschaftliche Literatur

Quelle: www.aponet.de